Nein, ich habe keine Nacht vor dem Apple-Shop verbracht, damals als Steve Jobs und sein Team den Deutschen den nächsten Coup nach dem iPhone bescherten. Aber lange habe ich dann doch nicht mehr gewartet. Und seit ein paar Wochen besitze ich nun einen iPad. Und weil’s hier im Blog um tolle Erlebnisse geht, sei mir dieser Ausflug erlaubt.

Ich kann mich noch gut erinnern, es war 2008 und ich hatte mir selbst das Geschenk einer zwei Mal 5 Tage dauernden Fortbildung in General Management (Jump – Haufe Akademie, sehr empfehlenswert) geschenkt. In der erfreulich kleinen Lerngruppe im Frankfurter Sternehotel – außer uns waren auch die griechischen Ex-Europameister unter der Führung des sagenumwobenen Rehakles dort untergebracht – war auch ein IT-Spezialist, technischer Leiter eines Spezial-Anbieters für Online-Marketing. Und er hatte es, das erste iPhone. Staunend ließen wir uns zeigen, wie er das kapazitive Touch-Screen bediente, Höhepunkte der Show natürlich die sich drehende Anzeige und der schnelle Besuch der Agentur-Webseite…

Na ja, dachte ich mir. Müssen so Techies (Fachsprache: Geeks) wohl haben. Ein schönes Spielzeug für IT- und Technik-Freaks.

Ganze zwölf Monate dauerte es, dann hatte ich selber mein iPhone 3G. Und ganz kurz drauf, noch im Glauben, das sei etwas Besonderes unterhielt ich mich mit meinem Frisör. Der erzählte mir, dass er bisher nicht mal einen Computer und somit auch kein E-Mail sein Eigen nannte. Aber – so plauderte er locker neben den Arbeiten an meiner Kurzhaarfrisur – jetzt habe er sich halt mal ein iPhone geholt.

Ein Smartphone, ob Apple, Nokia oder ein anderes Android-Handy ist  heute nicht mehr Angelegenheit für Spezialisten. Ganz im Gegenteil: Apple hat es geschafft, einen neuen Gerätetyp zu schaffen und diesen als digitales Erlebnis für JEDEN nutzbar zu machen.

Mit dem iPad wiederholt Apple die selbe Strategie an. Trotz meiner iPhone-Erfahrung (das Gerät hat mein Leben tatsächlich verändert!) war ich hier überzeugt: Ein Tablet-PC mit diesen Spezifikationen ist eine tolle Sache. Aber eben ein reines Konsum-Instrument: Bilder anschauen, im Web surfen, Videos downloaden, Webradio hören und sich in Sozialen Netzwerken bewegen. Ein schickes Spielzeug für Besserverdienende.

Der Zufall wollte es, dass ich Anfang des Jahres auf einen Erfinder eines Tablet-Computers traf…der leider nicht das konnte, was Apple kann: Der Welt erklären, dass sie auch dieses neue Gerät braucht. Und weit vor allen Mitbewerbern das zu tun, was immer noch der entscheidende Faktor ist: Ein tolles, funktionierendes Produkt liefern zu können – Apple delivered (again).

Weil Teil der von uns begleiteten Geschäftsidee die Nutzung eines Tablet-PCs war (und ich ganz nebenbei in diesem Jahr auch noch einen runden Geburtstag feiern durfte) war die kritische Masse für den Erwerb eines iPad 3G (GB) erreicht. Und so war im Sommer schon (oder wieder) Bescherung.

Für uns als Erlebnismarketer ist Apple eine unglaubliche Inspiration: Die Marke, das Design, die Benutzerfreundlichkeit. In der Summe ein Gesamtkunstwerk, gleichermaßen Erlebnis für Geeks, Medien und für Otto Normalverbraucher.

Was lernen wir Pitch- und Kostenrechner-Geplagten außerdem daraus? Der Kunde ist bereit für ein überdurchschnittlich ansprechendes Erlebnis auch mehr Geld auf den Tisch zu legen. Nicht jeder Kunde – aber ein sehr interessantes Klientel. Die, für die “Geiz ist geil” nicht mehr als ein schlichter Unterschichten-Köder ist und erst recht Grund, auf Qualität, Individualität und das gewisse Etwas zu achten.

Warum haben Sie ein Smartphone?
Warum haben Sie keines?
Wie haben diese mobilen Geräte Ihr Leben verändert?

Warum der iPad nun tatsächlich auch mein Arbeiten als Eventmanager verändert, dazu mehr im nächsten live & online Blogbeitrag.

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Katharina FalkowskiSeit nun schon einigen Monaten gibt es ein neues Angebot für Unternehmen auf der Suche nach Event-Dienstleistern: eveos – B2B-Marketplace für Eventdienstleistungen. Natürlich beobachten wir gespannt, wie sich die Plattform entwickelt. Und haben uns eine kostenlose Testmitgliedschaft gesichert. Für eine abschließende Bewertung allerdings ist es noch zu früh.

Nicht allerdings für ein Interview mit eveos-Mitgründerin Katharina Falkowski, die seit Start des Web-Projekts nimmermüde auf allen denkbaren Kanälen die Kunde vom neuen Service unter die Event-Leute bringt. Florian Städtler hatte die Gelegenheit zu einem Interview mit Katharina Falkowski.

Bevor wir auf das Konzept und die Umsetzung des Projekts kommen – wer steht eigentlich hinter eveos?

Da ist erst mal Henning Stein: Er ist verantwortlich für Design und Programmierung. Henning ist 29 Jahre alt und weiter lesen

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von Florian Städtler

Wenn die ToDo-Liste wieder mal nicht mehr auf einem Bildschirm bzw. einem A4-Blatt darstellbar ist. Wenn man schon am späten Vormittag das Gefühl hat, der Tag hat einen überholt und die verbleibenden Stunden hechelt man ihm hoffnungslos hinterher. Wenn man sich abends dabei ertappt, dass die 1001 Ablenkungen der virtuellen oder realen Welt einen von den “wirklich wichtigen” (oder doch nur dringenden?) Jobs abgehalten haben…. weiter lesen

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Florian Städtler, 15.05.10

Selten, dass man mal ein Buch in einem Rutsch durchliest. Erstens liest sich nicht jedes Buch wirklich flüssig und zweitens sind die meisten Bücher (Texte, Posts, Präsentationen etc.) einfach zu lang.

WikipediaVon den Bonmots rund um “Kürze = Würze” gefällt mir am besten das: “Hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich einen kürzeren Brief geschrieben.”

Schön ist auch der Vergleich eines guten Texts mit einer feinen Sauce: weiter lesen

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Die Pastillen von Fisherman’s polarisieren: Die Mehrheit meiner Bekannten und Freunde behauptet, “die sind so scharf, die kann man nicht essen”. Die Marke lebt (und das gut) von einer wachsenden Minderheit von Fans. Man könnte auf deren Gaumen bezogen auch sagen „Hardcore“-Fans. Neudeutsch würde man diese Bonbon-Lutscher „Power-User“ nennen, sie haben immer eine Packung Fisherman’s in der Tasche.

Fisherman's Friend Strongman Run 2010

Passend zur Polarisierung der Image-Event: Der dieses Jahr zum vierten Mal in Deutschland veranstaltete „StrongmanRun“ ist Ultra-Crosslauf, Massenveranstaltung und Kult-Event zugleich. Trotz einer knackigen Teilnahmegebühr von 75 Euro meldeten sich zum SMR 2010 über 8000 Teilnehmer an. weiter lesen

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